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Hoeke Yachting · Mallorca

Yacht Charter Mallorca 2026

Kuratierte Charter — keine Buchungsmaschine, sondern persönliche Beratung von der ersten Idee bis zur Übergabe.

Charter-Gäste stoßen mit Weingläsern an Bord einer Yacht vor Mallorca an — sechs Personen feiern in einer ruhigen Bucht mit Hügelkulisse im warmen Tageslicht

Yacht Charter auf Mallorca kostet 2026 typischerweise 2.500 € pro Tag (Bavaria 50, Cruiser-Klasse) bis 18.000 € pro Tag (Sanlorenzo SX76, Premium-Motoryacht). Hochsaison Juli/August, Heimathafen Puerto Portals oder Port Adriano. Beste Reisezeit für Familien: Anfang Juni und erste Septemberhälfte — geringere Preise, ruhigere Buchten, gleiche Wassertemperatur.

Yacht-Charter auf Mallorca ist 2026 das, was es immer war: einer der besten Wege, eine Saison im Mittelmeer zu erleben — wenn die Yacht zum Anlass passt. Was sich verändert hat, ist nicht das Revier, sondern der Markt: mehr Anbieter, mehr Plattformen, mehr Versprechen. Was gleich geblieben ist: die Yachten, die wirklich Spaß machen, sind selten, und die Anbieter, die ehrlich beraten, sind in Wahrheit nicht viele. Diese Seite ist mein Versuch, beides zusammenzubringen — eine ehrliche Einordnung des Charter-Marktes auf Mallorca und ein Weg, eine konkrete Yacht zu finden, die zu Ihnen passt.

Wenn Sie konkrete Yachten zum Buchen sehen wollen, gehen Sie direkt zu meinem Charter-Verzeichnis — diese Seite hier ist die Einordnung dahinter.

Marktüberblick: was Charter auf Mallorca kostet

Der Charter-Markt auf Mallorca splittet sich in drei klar getrennte Klassen, die kaum miteinander vergleichbar sind:

  • Daycruiser bis 50 Fuß: 800–3.500 € pro Tag. Geeignet für Tagesfahrten in die Buchten westlich und östlich von Palma. Reisegeschwindigkeit 25–30 Knoten, ideal für 6–8 Personen. Häufig ohne festen Skipper bei kleineren Modellen.
  • Komfort-Yachten 50–80 Fuß: 4.500–9.000 € pro Tag, 25.000–80.000 € pro Woche. Hier beginnt die Klasse, in der mehrtägige Touren mit Übernachtung an Bord sinnvoll werden — Schlafen in der Bucht, am Morgen Frühstück bei Sonnenaufgang. Crewed Charter ist die Norm.
  • Superyacht-Charter ab 24 m: 100.000–500.000 € pro Woche, plus 25–30 % APA. Eigene Welt: feste Crew, Captain, Stewardess, oft Koch. MYBA-Standardvertrag, Yacht über professionelle Charter-Manager (häufig die großen Häuser wie Burgess, Edmiston). Mein Beitrag hier ist die persönliche Kuration und Begleitung — die juristische Abwicklung läuft meist parallel über spezialisierte Charter-Broker.

Für die meisten meiner Kunden liegt die ideale Klasse zwischen 60 und 80 Fuß: groß genug, dass Wochenfahrten Spaß machen; klein genug, dass die Charter-Gage nicht den Wert eines Kleinwagens pro Woche übersteigt.

Reviere: wo Sie hinfahren können

Mallorca als Charterrevier ist erstaunlich vielfältig — drei deutlich unterschiedliche Küstenabschnitte, jeder mit eigenem Charakter.

Westküste (Palma bis Andratx): die klassische Tagesfahrt. Cala Fornells, Cala Llamp, Sant Elm, in einer Tagestour leicht erreichbar. Nachmittags geschützt vor Westwinden, Ankerpunkte fast immer verfügbar. Mein Standardvorschlag für Erst-Charter-Gäste. Hyperlokale Charter-Seiten: Palma, Puerto Portals, Puerto Andratx.

Nordküste (Sóller bis Pollença): dramatischer, mit der Tramuntana als Hintergrund. Sa Calobra ist nur per Wasser zugänglich und gehört zu den schönsten Anlandungen im Mittelmeer. Nachmittagsthermik aus Nordwest kann böig werden — gute Yacht mit erfahrenem Skipper Pflicht. Detail-Seiten: Port de Sóller, Puerto Pollensa.

Ostküste (Cala d'Or bis Pollença): ruhiger, schönere Sandstrände, aber Tagesreichweite ab Palma sportlich (4–5 Stunden one-way). Lohnt sich mehr für 2–3-Tages-Touren. Cala Mondragó und Cala Marmols sind zwei meiner Lieblingsbuchten der ganzen Insel. Charter-Basis Ostküste: Cala d'Or und Porto Petro.

Inselübergreifend: Mit einer guten 60-Fuß-Yacht erreichen Sie Cabrera in zwei Stunden (Genehmigung Pflicht), Ibiza in 5–6 Stunden, Menorca in 8–10. Eine Wochencharter mit Cabrera, Mallorca-Ostküste und einem Tag Ibiza ist meine Standard-Empfehlung für Eigner mit etwas Charter-Erfahrung.

Eine gute Charter-Yacht erkennen Sie nicht am Datenblatt — sondern daran, ob sie dem Skipper am dritten Tag noch Spaß macht.

Julian Hoeke

Yacht & Crew: wie man richtig wählt

Bei Charter-Yachten ist der Skipper oft wichtiger als die Yacht. Eine 65-Fuß-Yacht mit einem Skipper, der das Revier nicht kennt, ist eine schlechtere Erfahrung als eine 50-Fuß-Yacht mit einem Skipper, der jeden Anker-Spot der Insel auswendig kennt. Mein erster Filter ist deshalb immer der Skipper — die Yachten kommen danach.

Bei der Yacht-Wahl achte ich auf vier Dinge: Wartungsstand (oft sichtbar an den Belegen, nicht am Hochglanz-Foto), Beiboot-Qualität (entscheidet über die Hälfte des Tagesvergnügens), Inneneinrichtung der Kabinen für Übernachtung (zu klein bedeutet schlechten Schlaf), und Stabilität bei Wind ab 15 Knoten. Eine Yacht, die bei 18 Knoten Wind unangenehm rollt, taugt nicht für Mehrtagesfahrten.

Konkrete Yachten finden Sie in meinem Charter-Verzeichnis — dort ist die aktuelle Saisonauswahl mit Preisen, Verfügbarkeit und meiner persönlichen Bewertung. Wenn Sie eine konkrete Anforderung haben, die meine Liste nicht abdeckt, vermittle ich über mein lokales Netzwerk weiter.

Verträge, Kaution, Versicherung

Bei Standard-Charter (Yachten unter 24 m): Vertrag nach lokalem Standard, Kaution typischerweise 3.000–8.000 € (per Karte oder Überweisung), Charter-Versicherung über den Vermieter mit übernommen. Für die Kaution empfehle ich eine separate Charter-Kautionsversicherung (kostet ca. 80–150 € pro Charter, deckt Schäden bis Selbstbehalt der Charter-Versicherung ab) — klein, aber im Schadensfall die beste Investition der gesamten Tour.

Bei Superyacht-Charter (über 24 m): MYBA-Vertrag (Mediterranean Yacht Brokers Association), APA-System, eigener Versicherungsstandard. Diese Verträge sind ausführlich, aber gut etabliert — Streitfälle sind selten und werden professionell abgewickelt.

Mein Rat: lesen Sie zwei Punkte besonders aufmerksam — den Stornierungsplan (Wetterstornierung, Krankheit, höhere Gewalt) und den Übergabe-Zeitfenster (manche Yachten sind erst ab 16 Uhr verfügbar — wenn Sie Anreisetag-Touren planen, ein wichtiger Punkt).

Heimathafen: wo Charter beginnen

Charter-Yachten auf Mallorca starten überwiegend aus drei Häfen: Puerto Portals (mein Standard für Premium-Charter-Yachten 50–90 ft), Port Adriano (für Megayachten und neuere Generationen), Real Club Náutico de Palma (für Segelyachten und Charter mit Stadtanschluss). Anreise vom Flughafen Son Sant Joan: 25–35 Minuten je nach Hafen. Eine Übersicht aller Tier-1-Marinas mit Karte und Vergleich finden Sie unter /marinas.

Standard und Anspruch

  • Persönlich gesehene Yachten

    Jede Yacht in meiner Liste habe ich gefahren oder besichtigt.

  • MYBA / lokaler Standard

    Nur Verträge mit etabliertem Stornierungs- und Versicherungsschutz.

  • Revier-Kenntnis

    Routenvorschläge nach Wetter, Saison und Crew-Profil.

  • Beratung in DE

    Persönlich auf Deutsch — von der ersten Anfrage bis zur Übergabe.

Häufige Fragen

Was Charter-Gäste mich wirklich fragen

Was kostet ein Yachtcharter auf Mallorca 2026?

Tagescharter: kleinere Daycruiser ab 800 €, 50-Fuß-Motoryachten ab 2.500 €, 70-Fuß-Yachten ab 5.500 € pro Tag inklusive Skipper. Wochencharter: 18.000–28.000 € für 50-Fuß-Yachten, 35.000–80.000 € für 60–80 Fuß, ab 100.000 € für Superyachten ab 24 m. Treibstoff, Verpflegung und Liegeplatz sind nicht inbegriffen — bei größeren Yachten wird das über die APA (Advance Provisioning Allowance) abgewickelt, ca. 25–30 % der Charter-Gage als Vorschuss.

Brauche ich einen Bootsführerschein für Charter auf Mallorca?

Bei Bareboat-Charter (selbst fahren): mindestens Sportbootführerschein See plus SRC-Funkzeugnis. Viele Vermieter verlangen zusätzlich Sportküstenschifferschein (SKS) und Erfahrungsnachweis. Bei crewed Charter — also mit Kapitän — keine Schein-Pflicht. Ich empfehle bei Yachten ab 50 Fuß und für Wochenfahrten fast immer crewed: spart Stress, reduziert Risiko, gibt Ihnen mehr von Ihrem Urlaub. Schein-Anforderungen ändern sich gelegentlich; aktuelle Auskunft erteilen Capitanía Marítima oder Ihr Vermieter.

Wann ist die beste Zeit für Yachtcharter auf Mallorca?

Mai bis Anfang Oktober. Hochsaison (Juli/August) bietet die beste Wettergarantie und die längsten Tage, kostet aber 30–50 % mehr als die Schulter-Saisons. Mein Lieblings-Zeitfenster ist Mitte September bis Mitte Oktober: noch warmes Wasser (22–24 °C), stabile Wetterlagen, weniger Andrang in den Buchten und auf den Liegeplätzen, ca. 25 % günstiger als August. Mai/Juni ist exzellent für Segler — verlässliche Brisen, oft windstillere Vormittage.

Wo kann ich auf Mallorca überall hinfahren?

Mit einer typischen Charter-Yacht erreichen Sie alle relevanten Buchten Mallorcas: Cala Llamp und Cala Fornells im Westen, Sa Calobra (nur per Wasser zugänglich), Cala Mondragó im Osten, die Bucht von Pollença im Norden. Tagestouren nach Cabrera (Naturschutzpark, Genehmigung erforderlich) und La Mola sind Standard. Wochencharter erlaubt Touren nach Menorca (8–10 Stunden), Ibiza (5–6 Stunden) oder bis Formentera. Routen plane ich gemeinsam mit Ihnen je nach Wetter, Saison und Profil der Crew.

Was ist im Charterpreis inbegriffen?

Im Tagescharter typischerweise: Yacht, Skipper bei crewed-Charter, Liegeplatz im Heimathafen. Nicht inbegriffen: Treibstoff (auf Verbrauchsbasis), Verpflegung, Endreinigung, optionale Beiboot-/Wassersport-Nutzung. Bei Wochencharter höherer Klasse läuft alles über die APA — Sie zahlen Charter-Gage plus 25–30 % Vorschuss, am Ende abgerechnet. Ich bespreche jeden Posten transparent vorab und gebe eine realistische Gesamtschätzung.

Was kostet ein Skipper für eine Charter-Yacht auf Mallorca?

Ein professioneller Tages-Skipper kostet 250–400 € pro Tag plus Verpflegung und üblich 5–10 % Trinkgeld am Ende der Tour. Eine Wochen-Engagement (Skipper über 7 Tage durchgehend) liegt bei 1.500–2.500 €. Für größere Yachten ab 65 ft, bei denen Kapitän plus Mate sinnvoll ist, rechnen Sie 600–900 € pro Tag. Hostess-Service kommt nochmal mit 150–250 € pro Tag hinzu. In meiner Empfehlung steckt der Skipper-Posten bereits drin — ich nenne ehrliche Gesamtwerte, keine Lockpreise ohne Crew.

Was ist die APA (Advance Provisioning Allowance) und wann fällt sie an?

Die APA ist ein Vorschuss auf Betriebskosten, der zusätzlich zur Charter-Gage gezahlt wird — typisch 25–30 % der Charter-Gage. Sie deckt Treibstoff, Verpflegung, Liegeplatzgebühren in Gast-Marinas, Hafenmeister-Gebühren und kleinere Anschaffungen. Am Ende des Charters wird sauber abgerechnet: alles, was verbraucht wurde, wird belegt; Restbetrag wird zurückerstattet, Mehrkosten nachgezahlt. Die APA ist Branchen-Standard bei Wochencharter ab ca. 50 ft. Bei Tagescharter fällt sie nicht an — dort sind kalkulierte Pauschalen oder Verbrauchs-Abrechnung üblich.

Muss ich auf Mallorca Vermögensteuer auf eine Charter-Yacht zahlen?

Als Charter-Gast: nein — Sie nutzen die Yacht nur, der Eigner trägt die Steuerlast. Wenn Sie selbst eine Yacht auf Mallorca besitzen und vermieten würden, kommt es auf Ihren Steuerwohnsitz an. Spanische Steueransässige zahlen Patrimonio (Vermögensteuer) auf den Yachtwert oberhalb der balearischen Freibetragsgrenze; nicht-spanische Eigner mit nicht-spanischer Flagge unter Temporary Admission sind in der Regel ausgenommen. Bei Doppelresidenz und gemischter Nutzung empfehle ich vor Kauf eine Konsultation mit einem spanischen Steuerberater — die Spannweite zwischen Best- und Worst-Case liegt im fünfstelligen Bereich pro Jahr.

Lohnt sich eine Charter-Lizenz (Matrícula Turística) für eine private Yacht?

Die Matrícula Turística verwandelt eine Privat-Yacht in eine kommerzielle Charter-Yacht und kostet jährlich 8.000–15.000 € (Lizenzgebühr, verpflichtende jährliche Survey, Aufschlag auf die Versicherungsprämie) bei einer 50-Fuß-Yacht. Die Yacht muss zusätzlich Cat-6 oder Cat-2-Charter-Standard erfüllen. Wirtschaftlich sinnvoll: ab etwa 10 bezahlten Charter-Tagen pro Jahr. Unterhalb davon ist Privatnutzung günstiger. Ein wichtiger Nebeneffekt: kommerziell registrierte Yachten sind häufig von der Matriculación-Steuer ausgenommen — bei größeren Yachten kann allein das die jährliche Lizenzgebühr rechtfertigen.

Was unterscheidet Hoeke Yachting von Charter-Plattformen wie Click&Boat oder Nautal?

Plattformen wie Click&Boat, Nautal oder Yachtcharterfleet arbeiten auf Volumen und Plattform-Gebühr: Sie sehen ein großes Inventar, aber niemand auf der Plattform hat die einzelne Yacht persönlich gesehen oder den Skipper getroffen. Hoeke Yachting ist eine Einzel-Broker-Brokerage — ich kuratiere selbst, fahre jede Yacht in meinem Portfolio einmal pro Saison an, kenne die Crews und die kleinen Eigenheiten jedes Modells. Für anonyme Selbstbedienung sind Plattformen schneller. Für Charter mit Beratungsanspruch — ehrliche Empfehlungen, lokale Tipps, persönliche Übergabe — ist die Broker-Variante die richtige.

Weiterführend

Die aktuellen Charter-Yachten finden Sie im Charter-Verzeichnis. Wer überlegt zu kaufen statt zu chartern: meine Einordnung dazu finden Sie auf Yacht kaufen Mallorca. Und wenn Sie einen Eindruck von mir als Berater bekommen wollen, mein Werdegang steht auf /julian-hoeke.

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— Julian Hoeke